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Warum manche Golderzvorkommen schwer zu entlasten sind: 2024 Guide

2024-07-15
Latest company news about Warum manche Golderzvorkommen schwer zu entlasten sind: 2024 Guide

 

Die Methode zur Gewinnung von Gold aus Erzen wird durch die Art und die Eigenschaften des Erzes bestimmt. Im Allgemeinen werden Golderze aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit an die Zyanidierung in zwei Typen eingeteilt: leicht auszulaugende Erze und schwer auszulaugende Erze. Schwer zu laugende Golderze sind solche, die mit herkömmlichen Zyanidierungsmethoden auch nach einer Feinmahlung nicht wirksam ausgelaugt werden können. Einige Autoren definieren schwer zu laugende Golderze als solche mit einer Cyanidlaugungsausbeute von weniger als 80 % nach der Feinmahlung. Im Englischen kann „refraktäre Golderze“ auch mit „schwer zu verarbeitende Golderze“, „schwer auszulaugende Golderze“ oder „widerspenstige Golderze“ übersetzt werden, aber der Begriff „schwer auszulaugende Golderze“ ist aufgrund seiner Definition am zutreffendsten.

 

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Es gibt mehrere Gründe, warum einige Golderze schwer auszulaugen sind, darunter physikalische, chemische und mineralogische Faktoren. Diese Gründe lassen sich in fünf Hauptkategorien zusammenfassen:

 

1. Physische Kapselung:

Goldpartikel sind oft fein verteilt oder submikroskopisch in Sulfidmineralien (wie Pyrit, Arsenopyrit und Pyrrhotin) oder Silikatmineralien (wie Quarz) enthalten. Sie können auch im Kristallgitter von Sulfidmineralien vorhanden sein. Solch eingekapseltes Gold lässt sich selbst bei Feinmahlung nur schwer freisetzen, wodurch der Kontakt mit Cyanid während des Laugungsprozesses verhindert wird.

 

2. Verbrauch von Sauerstoff und Cyanid durch andere Mineralien:

Erze enthalten häufig Sulfid- und Oxidmineralien von Metallen wie Arsen, Kupfer, Antimon, Eisen, Mangan, Blei, Zink, Nickel und Kobalt. Diese Mineralien weisen eine hohe Löslichkeit in alkalischen Cyanidlösungen auf, verbrauchen erhebliche Mengen an Cyanid und gelöstem Sauerstoff und bilden verschiedene Cyanidkomplexe und Thiocyanate (SCN-). Dies wirkt sich negativ auf den Auslaugungsprozess aus. Die wichtigsten Sauerstoff verbrauchenden Mineralien sind Pyrrhotit, Markasit und Arsenopyrit, während die wichtigsten Cyanid verbrauchenden Mineralien Arsenopyrit, Chalkopyrit, Bornit, Stibnit und Bleiglanz sind.

 

3. Oberflächenpassivierung von Goldpartikeln:

Während der Erzoxidation kann die Oberfläche von Goldpartikeln in Kontakt mit Cyanidbrei Filme wie Sulfidfilme, Peroxidfilme (z. B. Calciumperoxidfilm), Oxidfilme und unlösliche Cyanidfilme bilden. Diese Filme bewirken eine Oberflächenpassivierung von Gold, wodurch die Oxidations- und Auslaugungsraten von Goldpartikeln erheblich reduziert werden. Wenn im Erz Sulfidmineralien vorhanden sind, kann die Auflösung von Gold auf verschiedene Weise behindert werden. Eine Erklärung ist, dass lösliche Sulfide (S2- oder HS-), die durch die Auflösung von Mineralien entstehen, mit Gold reagieren können, um einen Sulfidfilm zu bilden, der die Goldoberfläche passiviert. Eine andere Theorie besagt, dass sich auf der Sulfidoberfläche ein dynamisches Reduktionspaar bildet, das zur Bildung eines dichten Cyanidkomplexfilms auf den Goldpartikeln führt und diese somit passiviert.

 

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4. „Raub“-Effekt durch kohlenstoffhaltige Materialien:

Erze enthalten oft kohlenstoffhaltige Materialien (wie Aktivkohle, Graphit und Huminsäure) und Tone, die Gold adsorbieren können. Diese Materialien können während der Cyanidlaugung bevorzugt Gold-Cyanid-Komplexe adsorbieren, was zu einem „Raub“-Effekt führt, der zu Goldverlusten in den Cyanidrückständen führt und die Goldgewinnung erheblich beeinträchtigt.

 

5. Vorhandensein unlöslicher Goldverbindungen:

In einigen Erzen liegt Gold in Form von Telluriden (wie Calaverit, Sylvanit und Krennerit), Silber-Gold-Mineralien in fester Lösung und anderen Legierungen vor, die in Cyanidlösungen langsam reagieren. Darüber hinaus lassen sich Mineralien wie Aurostibit, schwarzes Bismuthinit und Gold-Huminsäure-Komplexe auch nur schwer in Cyanidlösungen lösen.

 

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